THEMEN

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 WELPENHANDEL - DAS GRAUSAME GESCHÄFT


Mittlerweile ist der Handel mit reinrassigen Welpen zu einem professionellen Millionengeschäft mit mafiösen Strukturen geworden. Online - Portale bieten unzählige Hundebabys aller Rassen an, fast wöchentlich deckt die Polizei illegale Welpentransporte auf.


Hinter dem Handel mit jungen Hunden steckt in der Regel eine straff organisierte Bande. Wohl sind es auch vereinzelte Privatpersonen die mit dem Verkauf von Tieren widerrechtlich Geld verdienen, aber der Großteil des Problems wird von den Anbietern verursacht, die im großen Stil Handel mit den Hundewelpen betreiben.

Im Mittelpunkt des organisierten Geschäfts steht dabei die Vermehrung der Hunde. Wie in Großbetrieben kommt es allein auf die Anzahl der Tiere an. Um den Profit hoch zu halten, wird eine große Anzahl von weiblichen Tieren gehalten die in kürzester Zeit viel Nachwuchs zur Welt bringen.

Sind die Welpen geboren, sind sie nur eine geldbringende Ware. Es werden viel zu früh Käufer gesucht, so das die Welpen nicht den, so wichtigen, sozialen Kontakt zum Muttertier haben und die allgemeine Entwicklung der jungen Tiere gestört ist.

Die Verkäufer wissen, das für den Käufern die Herkunft der Welpen eine wichtige Rolle spielt, daher wird in den Verkaufsanzeigen gern mit der liebevollen Aufzucht unter optimalen Bedingungen und, den so wichtigwen Kontakt zur Mutter geworben.

Doch das ist ebenso ein Trugschluß, wie erklärte medizinische Versorgung und Vorsorge. Da der Gewinn durch Impfungen und tierärztliche Versorgung reduziert wird, behilft man sich gern mit gefälschten Papieren. Da auch leider einige Tierärzte involviert sind, ist es sehr schwer diese Fälschungen zu erkennen.

Es hat auch nichts mit Freundlichkeit zu tun, dass die Welpen in der Regel zum Käufer gebracht werden, sondern wird dadurch konsequent vermieden, das ein Aussenstehender durch einen Überraschungsbesuch des Zuchtbetriebes die wahren Umstände aufdeckt.

Bei diesen Ausslieferungen handelt es sich meist um Massentransporte. In dem PKW oder Transporter wird nicht nur ein Hund transportiert sondern gleich mehrere Welpen zu ihren Besitzern gebracht. Die Touren sind oft mehrere 100 Kilometer lang und für die Jungtiere äußerst strapaziös. Sie werden in Kisten, Katzentransportboxen oder Taschen gepackt. Ohne Nahrung und genügend Wasser, eingeengt - häufig ohne Licht und ausreichend Luftzufuhr - stehen die Kleinen große Ängste durch. Nicht selten sterben auf diesen Transporten einige Welpen, die dann wie Müll entsorgt werden.

Sie werden nicht nur zu Privatpersonen gebracht, sondern nicht selten beziehen auch diverse Tierhandlungen ihre Hunde aus Welpen-Fabriken, auch wenn sie es nicht immer zu wissen scheinen.


Welpen-Fabriken sind Unternehmen mit geringen Unterhaltskosten die so, Hunde mit dem großmöglichsten Profit heranzüchten um sie dann zu verschachern.

In solchen Massenzuchtanlagen geborene Hunde, sind meist ohne Chance auf ein leidfreies Leben. Da die Welpen nicht, die so wichtigen Impfungen und medizinische Versorgungen bekommen, kommt es schon nach kurzer Zeit zu Problemen. Viele der Tiere werden krank, sind verstört und manchmal sogar aggressiv. Kein Wunder, denn durch die nicht artgerechte Haltung hatten es die Welpen in den ersten Wochen - ihrer Prägephase - nicht leicht. Für viele betrogene Käufer stellt der Tierarztbesuch die letzte Hoffnung dar. Wenn dieser feststellt das der Hund krank ist, ist es oft schon zu spät. Trotz hoher Behandlungskosten sterben 7 von 10 Tieren oder müssen vom Tierarzt eingeschläfert werden.

 Die zur Gebärmaschiene degradierten Hündinnen vegetieren meist in einem Käfig unter katastrophalen Bedingungen vor sich hin. Durch ständige Geburten, schlechte Ernährung und fehlende medizinische Versorgung sind sie frühzeitig ausgelaugt, traumatisiert und für den Betrieb nutzlos. Nicht selten läßt man sie verhungern oder entledigt sich ihrer auf andere Weise .

Wir können nur immer wieder an Sie appelieren, keine Hunde dort zu kaufen. Jetzt fragen Sie sich, " Was kann ich tun "?

Kaufen Sie niemals einen Hund auf der Strasse, auf Märkten im Urlaub, auf Parkplätzen oder im Ausland!

Kaufen Sie auf gar keinen Fall einen Welpen aus Mitleid von fragwürdigen Händlern! So machen Sie sich für die weiter Zucht mitverantwortlich!

Wenn Sie sicher sind, dass Sie einen Hund haben möchten, gehen Sie ins Tierheim oder zu seriösen Organisationen. Dort warten viele Hunde, auch Reinrassige, sehnlichst auf Sie und Ihre Zuneigung.

Wenn Sie einen Verdacht haben, an einen unseriösen Verkäfer geraten zu sein, geben Sie diese Information an einen Tierarzt, Amtsveterinär oder der Polizei weiter!

Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten über das schmutzige Geschäft mit den Welpen und warnen Sie diese vor einem solchen Kauf!


Vielen Dank für Ihr Interesse!

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung

STRASSENHUNDE - UNGELIEBT; GEJAGT; GETÖTET

Nicht weit von Deutschland entfernt kennt man dieses Problem. In Süd- und Osteuropa leben massenhaft Hunde auf der Straße. Meist als Junghund ausgesetzt, ernähren sie sich von Abfällen, immer in der Gefahr verjagt, misshandelt, überfahren oder sonst wie getötet zu werden. Hinzu kommen dann auch noch die Freigänger. Diese werden morgens von ihren Besitzern auf die Straße gelassen wo dann jede läufige Hündin gedeckt wird und diese dann irgendwo ihre Welpen zur Welt bringt. Was macht man jetzt mit diesen nie enden wollenden Strom von Hunden die keiner will?

Da die betroffenen Gemeinden fürchten, dass dies Auswirkungen auf den Tourismus hat, meinen sie Mittel gefunden zu haben, die dieses Problem lösen. Doch dies entspricht keineswegs der Realität. Weder sind die Hunde weniger geworden, noch kann man die Methoden als gut heißen.

Einige Länder sperren die Hunde in riesige Tierheime, in denen zwar – nicht direkt getötet wird, aber auf langsame und grausame Weise. Für die privaten Betreiber, sind diese Tierheime ein lukratives Geschäft. Vom italienischen Staat werden ein paar Euro gezahlt und da die Tiere nur knapp am Leben gehalten werden, ist dies bei einer Menge von über 2.000 Tieren, ein guter Gewinn.

Wiederum andere Länder betreiben so genannte Tötungsstationen. Die Hunde werden eingesammelt und nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums getötet.

In Osteuropa gibt es regelrechte Säuberungs-

Aktionen.  Die Streuner werden eingefangen und direkt getötet. ( Teilweise auf brutale und quälerische Weise).

Die Straßenhunde – Population hat sich durch keine dieser Maßnahmen, auch nur ansatzweise verkleinert. Der Grund dafür ist das sogenannte „ Holding Capacity“. Entsteht ein Populationsdefizit werden durch höhere Geburtenraten, Zuwanderung und höherer Lebenserwartung, die Futterressourcen nicht lange ungenutzt.

Seit Jahrzehnten arbeiten Tierschützer an einer Strategie die sich „ Catch, Neuter and Release“ oder auch „ Castrate and Release“ nennt, um dem Übel ein Ende zu bereiten. Das heißt: Staßenhunde einfangen, kastrieren und wieder dort frei lassen, wo sie gefangen wurden.

Auf diese Art können sie sich nicht mehr vermehren. Dies ist die einzige Methode, zusammen mit anderen Maßnahmen, die langfristig greifen würde.

Viele deutsche Tierschützer engagieren sich, zusammen mit einigen wenigen Tierschützern in den jeweiligen Ländern, für die Straßenhunde. Kritiker sind allerdings der Ansicht, man solle doch erst mal im eigenen Land helfen und warum Auslandshunde überhaupt nach Deutschland gebracht werden. Es stimmt schon, dass die Tierheime auch in Deutschland überfüllt sind, aber warum sollte keinem Hund geholfen werden der unter grausamsten Bedingungen lebt? Soll Hilfe wirklich an den Landesgrenzen enden, wo wir doch europaweit leben, reisen und arbeiten?

Solange sich die Bedingungen für europäische Hunde so gravierend unterscheiden, werden diese Konflikte unlösbar sein. Leider gibt es im Auslandstierschutz auch viele Schattenseiten. Sie zeigen sich in unseriösen Vereinen, überstürzten Rettungsaktionen oder es werden schwierige Hunde an Halter vermittelt die keinerlei Erfahrung haben. Sogar an Leute, die verdeckten Hundehandel betreiben und wo die Hunde in Unterkünften hausen, die es an Elend mit der Straße aufnehmen könnten.

Es sind nicht die Straßentiere das Problem, dieses könnte man im Laufe der Zeit in den Griff bekommen, nein vielmehr die vielen Privathunde die unbeaufsichtigt draußen rum laufen. Dieses Problem kann nur gelöst werden, wenn die Bevölkerung das will und aktiv mitarbeitet.

Jedoch hat sich in einigen Städten eine regelrechte Hundefängermafia etabliert, die alle Tierschutzmaßnahmen vereitelt. Die von den Fängern eingefangenen Hund bedeuten bares Geld. Aus ihrer Sicht sollte sich deshalb am Streunerproblem nichts ändern.

Der Mob veranstaltet eine richtige Blutorgie. Die Hunde werden regelrecht abgeschlachtet. Hass, Brutalität und unbeschreibliche Grausamkeit spielen sich ab, da Einschläfern den Behörden zu teuer ist und die Tiere von skrupellosen Menschen für wenig Geld abgeschlachtet werden.

Das reicht von grausam erschlagen, Kopf abschlagen, zerstückeln bis hin zu verbrennen bei lebendigem Leib. Dies wird dann noch zur Belustigung der Bevölkerung natürlich öffentlich gemacht.

Leider findet dies in vielen Osteuropäischen und Südeuropäischen Ländern, ja, fast überall in Europa statt. Das Einzige was diese Hunde getan haben: SIE LEBEN!!!

PELZ - EIN LANGER; SCHMERZVOLLER tODESKAMPF


Das Grundproblem ist, das die meisten Pelzträger, die von der Pelzindustrielobby gesäten Behauptungen Glauben schenken, diese aber schlichtweg falsch sind und keiner Prüfung stand halten.

Eines der Lieblingsmärchen der Pelzindustrie lautet: Es gibt ja sowieso zu viele Füchse, und wenn die schon geschossen werden, kann man ihren Pelz ja auch tragen.

Mal davon abgesehen, dass man ja nicht notwendigerweise zum Profiteur eines Mordes werden muss, ist diese Behauptung schlichtweg falsch.

Es gibt keine Überpopulation von Füchsen. Die Anzahl der Füchse ist von der Anzahl der Beutetiere abhängig. So wird das Gleichgewicht von der Natur selbst geregelt. Die meisten erlegten Füchse landen auf dem Müll – getötet um weggeworfen zu werden.

Außerdem werden Wildtiere, die zu Pelz verarbeitet werden – nicht etwa schnell und einigermaßen schmerzlos per Schrottflintenschuss erlegt, sondern in Fallen gefangen und erleben oftmals einen langen, schmerzvollen Todeskampf. Die Menge der Fuchspelze die aus einem Wildfang stammen, beträgt etwa 15%. Somit stammt die überwiegende Mehrheit aus sogenannter Farmhaltung. Welche Qualen diese Tiere erleiden, möchte ich hier nicht näher ausführen.

Eine weitere Lüge ist, dass Pelztierhaltung ein Zweig der Landwirtschaft ist. Zwischen der Haltung und Nutzung von Pelztieren und anderen Nutztieren gibt es also keinen Unterschied.

Das ist eine schamlose Lüge der Pelzlobby, denn rechtlich gesehen gehört Pelztierhaltung NICHT zum Bereich der Landwirtschaft. Im Vergleich zu einem Bauernhof bestehen bei einer Pelzfarm gravierende Rechtsunterschiede. Moralisch betrachtet existiert natürlich kein Unterschied ob man ein Tier tötet, um es zu essen oder um sich mit einem Teil seines Leichnams zu schmücken, während der andere Teil einfach weggeworfen wird.

Die absurdeste Erklärung dafür, warum Pelz tragen nicht so verwerflich ist, wie wir Tierschützer immer behaupten, ist anscheinend noch nicht dämlich genug, um das Pelzträger sie nicht glauben. „ Für Pelze werden nur kranke und schwache Tiere genommen, dadurch wird die Gesundheit der jeweiligen Art gefördert“.

Wäre die Leichtgläubigkeit der Pelzträger nicht so erschreckend, wäre sie fast lustig. Es ist absoluter Unsinn zu glauben, dass sich die Pelzhändler um die Gesunderhaltung der Wildtierarten kümmern würden.

Um ihre Eitelkeit ausleben zu können, werden die absurdesten Ausflüchte gebraucht. „ Als ich den Pelz gekauft habe, war das ja schon tot.“ Einfältiger kann man ja schon nicht mehr Argumentiere.

„ Das interessiert mich nicht!!!“ Diese Aussage ist ein typisches Beispiel von einer verdammungswürdigen Fähigkeit zu verdrängen. Zugleich offenbart sich eine tiefe innere Zerrissenheit. Die Pelzträger wissen sehr wohl über die Hintergründe der Pelzmode Bescheid, aber das dürfen sie nicht gelten lassen, da sie sonst ihre Eitelkeit nicht ausleben können. Offenbar sind diese gern bereit, und fähig, für ihre äußere Erscheinung und dem Geltungsdrang, über Leichen zu gehen und die entstehenden Skrupel mit einem Augenaufschlag wegzuwischen.

Die am Schwersten zu widerlegende Entgegnung, und die Anti-Pelz Aktivisten am meisten entmutigt lautet: „ Was bringt es denn, wenn gerade ich keinen Pelz trage, die Tiere werden ja trotzdem getötet. Ich allein kann doch nichts ändern.“

Der Einzelne glaubt sich klein und schwach. Das ist schlichtweg falsch!!!

Aber auch ein Tierfreund, der sich gegen Pelz- Tierleid engagiert, kämpft mit dem Gefühl, allein doch gar nichts ausrichten zu können. Dieses Gefühl trügt. Ein einzelner Mensch kann mit seinem Tun oder Unterlassen eine enorme Strahlkraft haben. Jeder einzige der im alltäglichen Moloch der Tierausbeutung mit macht, trägt dazu bei, das diese weiter bestehen kann und fördert in seinen Mitmenschen das Gefühl, dass es keine Alternativen gibt.

Es gibt immer Auswege und Alternativen.

Ein Strand ist ohne Sandkörner nichts, ein langer Weg kann ohne jeden Schritt nicht bewältigt werden – und die Pelzindustrie geht zugrunde, wenn jeder einzelne Mensch den Pelz aus guten Gründen liegen lässt.

Jäger - Killer in Grün


Das Image der Jäger sinkt immer mehr. Hundehalter, Reiter, Spaziergänger und Mountainbiker lassen es sich immer weniger gefallen von Jägern angepöbelt und bedroht zu werden. Es wird auch heftig gegen die Ballerei in Stadtparks, auf Friedhöfen, in Naherholungsgebieten und gegen Massenabschüsse auf Treibjagden protestiert.Millionen Tierfreunde haben auch kein Verständnis dafür, das ihre Hauskatzen abgeknallt werden oder gedroht wird

ihre Hunde zu erschießen.

Erschreckend ist auch, die sich häufenden Meldungen in den Medien. Jäger erschießen aus Versehen Jagdkollegen, verwechseln ein Pony auf der Weide mit einem Wildschwein - das kann einem schon Angst machen. Genau wie Schüsse an Spazierwegen oder Kugeln die in Autos einschlagen.

 

Es werden auch immer häufier Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bei Treibjagden, Drückjagden und Gatterjagden ( halbzahme Tiere können gegen Bezahlung abgeknallt werden ) von Tierschützern aufgedeckt.

Hasen werden, obwohl sie auf der “ Roten Liste “ stehen, getötet.


Jagd sei in unseren Wäldern nötig - so die Jägerlobby.

Wildschweinrotten würden die Felder zerstören, Rehe und Hirsche die Wälder kahl fressen.

Angeblich übernehmen die Jäger die Rolle der ausgerotteten großen Raubtiere. Jetzt das Paradoxon

Nachdem Wolf und Luchs in unsere Wälder zurück sind, fordern die Jäger, diese zum Abschuss frei zu geben. ( Natürlich immer unter dem Deckmantel die Bevölkerung zu schützen ).


Zum Glück glauben immer weniger Menschen dieses Jägerlatein. Jagd reguliert nicht, sondern schafft ein Ungleichgewicht.

Namenhafte Zoologen und Biologen haben darauf hingewiesen, das die Natur sich in unbejagden Gebieten selbst regulier.


Jäger bringen jährlich 5 Millionen Wildtiere ums Leben.



Doch all die Zahlen können nicht das millionenfache Leid ausdrücken, das hinter ihnen steht. Denn von einem »schnellen Tod« kann bei der Jagd - und besonders bei Treib- und Drückjagden - in vielen Fällen nicht die Rede sein:


Rehe und Wildschweine werden oft nur angeschossen. Jäger verwenden so genannte Expansions- oder Deformationsgeschosse, die riesige Wunden

reißen. Expansionsgeschosse sind so konstruiert, dass sie sich nach dem Einschlag in den Körper durch den Gegendruck des Gewebes »aufpilzen«. Sie drücken sich platt, spreizen dabei auseinander oder zersplittern und zerreißen das Gewebe, die Organe und Knochen des Tieres. Beim Austritt aus dem Körper schlagen sie faustgroße Wunden. Doch mit zerfetzten Eingeweiden oder zerrissener Lunge stirbt das Tier nicht sofort. Es verblutet bzw. erstickt. Ein so getroffenes Tier legt auf seiner Flucht nicht selten noch Strecken von mehreren 100 Metern zurück. Mit nicht sofort tödlichen Lungenschüssen fliehen viele Rehe weite Strecken, bevor sie verenden. Andere flüchten mit zerschossenen Beinen, mit heraushängenden Eingeweiden, in die es sich beim Laufen verfängt und welche die »Pirschzeichen« für die »Nachsuche« hinterlassen.


Die »Nachsuche« - sofern sie überhaupt stattfindet - dauert oft Stunden oder Tage. Viele Tiere werden erst Tage später gefunden, wenn sie irgendwo elendig an der Verwundung verendet sind. Manche Tiere sterben überhaupt nicht an der Schusswunde, sondern an den Folgen, weil sie z.B. mit zerschossenem Kiefer keine Nahrung mehr aufnehmen können.


Bei den großen Treib- und Drückjagden im Herbst und Winter werden außerdem die Sozialstrukturen der Tiere auseinandergesprengt. Jungtiere verlieren ihre Eltern und sind meist ebenfalls dem Tod ausgeliefert. Auch die ganzjährige Fuchsjagd führt zwangsläufig dazu, dass in den Monaten Mai und Juni unzählige junge Füchse im Bau verhungern und verdursten, weil die säugende Fähe erschossen wurde.


Tierquälerei durch Fallenjagd

Der Öffentlichkeit ist kaum bekannt, dass die Fallenjagd in Deutschland nach wie vor erlaubt ist. Mit Fallen wird Füchsen, Dachsen, Marderhunden, Waschbären, Mardern, Katzen, Kaninchen und Iltissen nachgestellt. Diese Tiere gelten unter Jägern als »Raubwild« oder Raubzeug«. Durch die Jagd auf diese Beutegreifer versprechen sich die Jäger höhere »Strecken« (Tötungszahlen) beim »Niederwild« (Hasen, Kaninchen, Fasane, Rebhühner).


Sowohl Totschlagfallen als auch Lebendfallen können extremes Tierleid bedeuten. Totschlagfallen sollten eigentlich sofort töten. Doch oft bereiten diese Fallen Füchsen und anderen Beutegreifern, aber auch Hunden und Katzen, einen tagelangen Todeskampf. Denn wenn ein zu großes oder zu kleines Tier, als für diese Falle vorgesehen, hineingerät, wird es vom zuschlagenden Bügel nicht tödlich getroffen, sondern eingequetscht. Oder die Tiere versuchen, den Köder mit der Pfote herauszuholen. Dann schlägt der Fangbügel zu, das Bein wird eingequetscht. Viele Füchse und Katzen reißen so lange daran, bis sie mit halb abgetrennten Gliedmaßen entkommen können. Fuchsmütter, die ihre Jungen hungrig im Bau wissen, beißen sich sogar die Pfote ab, um zu entkommen.


In Lebendfallen gefangene Tiere geraten in große Panik, verletzen sich, leiden Hunger und Durst. Obwohl regelmäßige Kontrollen der Fallen vorgeschrieben sind, sterben nicht wenige Tiere in ihrer Panik an Herzversagen oder verhungern und verdursten. Tiere, die lebend in der Falle gefunden werden, werden vom Jäger erschossen oder erschlagen.